SEO-Audit ohne Budget-Explosion - Drei Profis im Vergleich
Ich hab mit drei Leuten gesprochen, die seit Jahren SEO-Audits machen. Die Frage war simpel: Was würdest du jemandem empfehlen, der kein Geld für teure Tools ausgeben kann?
Was kostet dich wirklich was und was nicht?
Sarah aus Hamburg meinte direkt: „Google Search Console ist kostenlos und zeigt dir 80% von dem, was du wissen musst." Sie prüft dort immer zuerst die Core Web Vitals und Indexierungsprobleme. Ihr Trick: Sie exportiert die Daten alle zwei Wochen in Excel und vergleicht die Zahlen manuell. Dauert 30 Minuten, spart aber 99 Euro im Monat für ein Monitoring-Tool.
| Technik | Kostenlose Option | Premium-Alternative | Zeitaufwand |
|---|---|---|---|
| Technisches Audit | Screaming Frog (500 URLs gratis) | Sitebulb (35 Euro/Monat) | 2-3 Stunden |
| Backlink-Analyse | Google Search Console | Ahrefs (99 Euro/Monat) | 1 Stunde |
| Keyword-Recherche | Google Suggest + Answer The Public | Semrush (120 Euro/Monat) | 4-5 Stunden |
| Performance-Check | PageSpeed Insights | GTmetrix Pro (10 Euro/Monat) | 30 Minuten |
Marco, der hauptsächlich für kleine Shops arbeitet, schwört auf eine Kombination. „Ich nehme Screaming Frog für die ersten 500 URLs. Reicht bei den meisten Projekten völlig." Er checkt damit doppelte Title-Tags, fehlende Meta-Descriptions und kaputte Links. Seine Liste an Must-checks: Ladezeit mit PageSpeed Insights, Mobile-Tauglichkeit mit dem Google-Tool, strukturierte Daten mit dem Schema-Validator.
Wo lohnt sich bezahlen tatsächlich?
Lisa aus Berlin hat eine andere Sicht: „Bei Content-Audits kommst du um manuelle Arbeit nicht rum." Sie nutzt die kostenlosen Tools für die Technik, investiert aber Zeit statt Geld in Content-Analyse. Ihr Prozess: Sie schaut sich die Top-10-Rankings für wichtige Keywords an, analysiert Wortanzahl, Struktur und Themenabdeckung per Hand. „Das dauert, aber dafür verstehst du wirklich, was funktioniert."
Alle drei waren sich einig: Fang mit kostenlosen Tools an. Screaming Frog, Search Console und PageSpeed Insights decken das Wichtigste ab. Bezahlte Tools brauchst du erst, wenn du skalieren willst oder sehr spezifische Daten benötigst.
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